Häufige Fragen Film

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1) Warum zeigen meine Schmalfilme Farbstiche ?
Dies ist abhängig vom Filmmaterial und dessen damaliger Entwicklung. So besitzen z.B. Kodachrome-Filme schon durch den Emulsionsaufbau eine längere Stabilität. Außerdem wurden Kodak-Filme ausschließlich von Kodak-Labors entwickelt.
Im Gegensatz hierzu wurden andere Filmtypen z.B. von Agfa, Perutz u.a. in unterschiedlichen, unabhängigen Labors entwickelt. Je nach mehr oder weniger sorgfältiger Entwicklung, ergeben sich hierdurch im Laufe der Zeit unterschiedliche Veränderung in den Filmemulsionen.
Durch technisch aufwändigem Transferverfahren können wir jedoch Farbstiche weitgehend entfernen und Kontrast und Helligkeit wieder auffrischen. Ein Abschwächung der übrigen Farben ist allerdings je nach Stärke der Farbstiche nicht zu vermeiden.

2) Meine Agfa Moviechrome Schmalfilme haben Pilzbefall. Kann man sie retten?
In den meisten Fällen können wir durch eine Spezialbehandlung die sichtbaren Flecken während der digitalisierung unterdrücken. Die Auswirkungen des Pilzbefalls ( netz- oder kristallartige Flecken u. Schleier, ähnlich Eisblumen) verstärken sich immer mehr, sodass Sie so rasch als möglich die Filme digitalisieren lassen sollten.

3) Welche Verfahren gibt es für eine Filmabtastung?
Das einfachste Verfahren ist die Projektion des Films auf eine Fläche und Abfilmen mit einem Camcorder.
Durch geringen Geräteaufwand und einfaches Verfahren ist dies die billigste Lösung. Nachteile: Immer sehr schlechte Bildqualitäten, was sehr schade für die wertvollen Filmaufnahmen ist. Bessere Ergebnisse werden bei einer Direkt-Filmabtastung der Filmbilder erzielt. Hierbei ist jedoch der technische Standard des Filmabtast-Moduls entscheidend. Werden einfache, billige Kameras verwendet, ist auch hier die Wiedergabequalität mäßig bis schlecht. So macht es einen großen Unterschied ob mit einfachen 1-Chip Kameras z.B. mit billigen Überwachungskameras, mit veralteten Röhrenkameras oder mit hochwertigen, modernen 3 Chip-Modulen abgetastet wird.

4) Was kostet die Überspielung von Schmalfilmen auf digitale Datenträger?
Die Grundkosten einer Filmüberspielung hängen von den Laufminuten der Filme ab. Diese berechnen sich aus den Filmmetern und der Bildfrequenz der Aufnahmen (16, 18 oder 24 Bilder/Sek.). Wir können Ihnen Tabellen für die Berechnung geben. Unterschiede in den Preisen ergeben sich besonders durch unterschiedliche Wiedergabequalitäten in Bild und Ton. Zu Billigpreisen werden, trotz viel versprechender Werbung, selbst von bekannten Firmen, oft “ abschreckende Ergebnisse ” (Zitat aus der Fachzeitschrift Videomedia) geliefert. Die unterschiedlichen Qualitäten entstehen durch die verschiedenen Transfertechniken (Siehe Frage 3). So ist entscheidend mit welchem zeitlichen Aufwand die Filme digitalisiert werden. Wir überwachen und beobachten z.B. während des Transfers permanent den Filmablauf, optimieren Bild und Ton und nehmen eine weitere Bearbeitung im Computer mit spezieller Bearbeitungs-Software vor.
Zusatzleistungen wie die Erneuerung von defekten Klebestellen und Filmreinigung sind in unseren Preisen enthalten. Diese werden von anderen Firmen jedoch meist extra berechnet.

5) Kann man auch Zweiband-Tonsysteme synchron auf DVD oder Blu-Ray Disc überspielen?
Grundsätzlich können wir auch "Lippensynchrone" Vertonungen digitalisieren. Der Zeitaufwand ist jedoch unterschiedlich hoch, sodass wir individuelle Angebote unterbreiten.

6) Können Sie aus meinen Filmen bzw. Videos Einzel-Papierbilder kopieren?
Ja. Ein Film oder Video besteht aus einer großen Zahl von Einzelbildern. Z.B. enthält 1 Minute Film über 1000 Bilder. Viele dieser Bilder eignen sich gut für die Herstellung von Fotoabzügen. Wir optimieren die Qualität und drucken die gewählten Bilder auf 9x12 bis 10x12 cm, 250g Hochglanz-Fotopapier. Die Auswahl der Bilder können unsere erfahrenen Spezialisten nach Ihren Wünschen übernehmen oder Sie geben uns die gewünschten Bilder nach den Zählwerk-Ständen Ihres Wiedergabegerätes an. Eine zusätzliche Motivbeschreibung ist dabei für die beste Einzelbildauswahl hilfreich.

7) Wie soll ich die Schmalfilme kleben, mit Klebe-Etiketten oder Nassklebung?
Beide Verfahren haben Vor- und Nachteile.
Vorteile von Klebestreifen: Schnelles Zusammenfügen der Filmteile. Sauberes Arbeiten. Nachteile: Klebestreifen sind relativ teuer und es gibt nur noch wenige Anbieter mit gut erhaltenen Etiketten. Filmschnittstellen können sich im Laufe der Jahre durch Schrumpfungen der Klebstreifen verändern. Folge: Klebestellen werden in der Projektion sichtbar.
Vorteile von Nassklebung mit Filmkitt: Dauerhafte Verschweissung der Filmteile.
Nachteile: sorgfältiges Arbeiten erforderlich (exakter Abschliff der Emulsion von der Klebefläche, intakter Filmkitt und richtige Dosierung der aufgetragenen Menge).

8) Die Filme machen stärkeres Laufgeräusch als früher, der Bildstand ist unruhig?
Wenn kein Fehler am Projektor vorliegt, dann wird dies durch Schrumpfung der Filme und dadurch Veränderung der Perforationsabstände verursacht. Ein weiterer Grund können beschädigte Perforationslöcher sein, die durch einen Projektor oder einen Filmbetrachter verursacht wurden. Durch technischen Aufwand beim Filmtransfer können wir trotz Beschädigungen meist eine Verbesserung des Bildstandes erzielen.

9) Soll ich meine Aufnahmen auf DVD bzw. Blu-ray-Disc oder M-DISC digitalisieren lassen?
Klicken Sie auf die Leiste links "Aufzeichnung auf DVD/Blu-Ray Disc. Alle Argumente sprechen für die neue M-DISC-Technologie!

10) Kann ich mit Iscorama oder Anamorphot aufgenommene Filme digitalisieren lassen?
Ja. Wir entzerren die Aufnahmen und digitalisieren die Filme, in natürlichen Abbildungs-Proportionen. Mit einem modernen Fernsehgerät (Bildformat 16:9) ist die Wiedergabe dann Format füllend. Mit bisherigen Fernsehern (Bildformat 4:3) entstehen die bei der Wiedergabe von Breitbildfilmen üblichen horizontalen schwarzen Balken am oberen und unteren Bildrand.

 

Aufzeichnung auf:


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